Kapellen

Steinwandkapelle
Die Steinwandkapelle

Die Steinwandkapelle

(Schmerzhafte Mutter an der Steinwand)

An der Packer Bundesstraße liegt der gern besuchte kleine Wallfahrtsort der "Steinwandkapelle". Der Sage nach ist das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter bei einem Hochwasser von der Kainach an die Steinwand gespült worden. Die erste Kapelle an dieser Stelle wurde 1834 errichtet. Die gegenwärtige Kapelle wurde nach dem Ausbau der Packer Bundesstraße neu erbaut und am 15. August 1935 geweiht.

1977 bis 1999 wurde die vom Verfall bedrohte Kapelle gerettet. Viele freiwillige Helfer und Spender machten es möglich, dass am Sonntag, dem 12. September 1999, die Segnung der renovierten Kapelle vorgenommen werden konnte.

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Kalvarienbergkirche vor der Generalsanierung im Jahre 1975
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Kalvarienbergkirche heute

Kalvarienbergkirche

(Sterbender Heiland auf dem Kalvarienberg)

Eine halbe Gehstunde ober St. Johann liegt die Kalvarienbergkirche, die 1740 vom Pfarrer Ignaz Pammer aus eigenen Mitteln erbaut worden ist. Vier Sandsteinstatuen (schmerzhafter Rosenkrank) des Barockkünstlers Philipp Jakob Straub führen zur Kirche. Die Kirche war Jahrzehnte baufällig und behördlich gesperrt.

Nach langjähriger Restaurierungsarbeit in stolzer Gemeinschaftsleistung der Pfarre nahm am 29. Mai 1988 Generalvikar Mag. Leopold Städtler die Segnung der Kalvarienbergkirche vor. Vom Kalvarienberg genießt man einen schönen Rundblick.

Neudorfkapelle
Die Neudorfkapelle

Die Neudorfkapelle

(Maria, Hilfe der Christen)

In den Jahren 1954-1955 wurde auf den damaligen Wunsch von Anna Halbauer und Kaplan Peter Stocker eine Kapelle errichtet. Das Grundstück, auf welchem sie erbaut wurde, stellte die Fam. Bartl vlg. Weber zur Verfügung.

An derselben Stelle stand früher das Geburtshaus von Pater Dr. Herman Peissl, Stiftsdirektor von St. Paul im Lavanttal. Um den Bau zu finanzieren, gründete damals Frau Halbauer eine Theatergruppe. Die Aufführungen fanden im damaligen Gasthaus Schreiner statt.

Am Muttertag, dem 08.05.1955 wurde die Kapelle als Marienkapelle eingeweiht. Im Jahre 1961 wurde bei der Glockengießerei Josef Pfundner in Wien eine Glocke bestellt. Diese wurde im Juli 1961 geweiht. Die Bauern im Dorf erklärten sich damals bereit, abwechselnd jeweils einen Monat lang das Betläuten zu übernehmen.

Im Jahre 1979 wurde die Kapelle zur Feier des 25-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Peter Stocker saniert. Auch Pater Dr. Herman Peissl feierte sein 40- und 50-jähriges Priesterjubiläum in der Kapelle.

In den Jahren 2001-2002 wurde sie wieder renoviert sowie der Vorplatz verschönert.     Im April 2003 wurde das Läutwerk elektrifiziert. Seit 2002 wird auch das Neudorfer Scharkreuz, welches früher bei den Prozessionen zu Fronleichnam und am Festsonntag getragen wurde, in der Kapelle aufbewahrt. Vorher war das Scharkreuz beim Anwesen vlg. Schneider in Verwahrung. Die Dorfgemeinschaft bedankt sich bei der Gemeinde, die für die Kosten der Vorplatzgestaltung und der Trockenlegung der Kapelle aufkam.

Ebenfalls ein Danke für die Geldspenden und ein Danke an diejenigen, die kostenlos ihre Arbeitszeit zur Verfügung gestellt haben. Aber leider konnten trotzdem die Kosten der letzten Renovierung mit den vorhandenen Spendengeldern nicht abgedeckt werden.

Wir bitten daher auch weiterhin um Geldspenden und sagen schon jetzt „Vergelt´s Gott"

V.ST.